Eine Arbeitsunfähigkeitsbestätigung belegt in erster Linie den medizinisch festgestellten Zeitraum. Sie beantwortet nicht allein, welche Aufgaben nicht möglich waren, welches Einkommen ausgefallen ist oder ob die Person einen anderen Arbeitsplatz hätte ausüben können. Dafür braucht es die Verbindung von medizinischer Dokumentation und beruflichen Unterlagen.
Sichern Sie Befunde, Entlassungsberichte, Rehabilitationsunterlagen und medizinische Prognosen. Ergänzen Sie Dienstvertrag, Lohnabrechnungen, Steuerunterlagen, Auftragsbestätigungen, Absagen, E-Mails mit dem Arbeitgeber und Nachweise über Änderungen des Arbeitsplatzes. Bei einer beruflichen Neuorientierung sollten auch Kurs-, Bewerbungs- und Vermittlungsunterlagen geordnet werden.
Eine monatliche Zeittafel macht Lücken sichtbar: Verletzung, Krankenstand, Behandlung, Rückkehrversuch, Änderung der Tätigkeit, Kündigung oder Umschulung. Jede Behauptung über einen Ausfall sollte einem Datum, einer Person oder einem Dokument zugeordnet werden können.