Wichtige Unterlagen sind Befunde, Arztbriefe, Diagnosen, Therapiepläne, Honorarnoten, Krankenstände und gegebenenfalls Stellungnahmen zur Arbeitsfähigkeit. Ergänzend helfen eigene Notizen zum Beginn der Beschwerden, zu Rückfällen und zu Einschränkungen in Beruf oder Alltag.
Die medizinische Dokumentation sollte den Verlauf nicht nur als einzelne Diagnose zeigen. Wichtig ist auch, welche Beschwerden wann aufgetreten sind, welche Behandlung begonnen wurde und wie sich die Situation danach entwickelt hat. Aussagen von Angehörigen können den Alltag schildern, ersetzen aber keine medizinische Befundung.
Bei der Verjährung ist die Kenntnis von Schaden und Schädiger ein zentraler Anknüpfungspunkt. Bei psychischen Folgen kann der Zeitpunkt schwierig sein, weil Diagnose, Ursache und Dauer erst später feststehen. Der Verjährungs-Check hilft, Ereignis, Befunde und Schreiben zeitlich zu ordnen.