Ordnen Sie die Unterlagen in vier Gruppen: ursprüngliches Ereignis, erste Folgen, fortlaufende Entwicklung und aktueller Umfang. Dazu gehören etwa Unfallberichte, Erstbefunde, Bildgebung, Arztbriefe, Therapieunterlagen, Rechnungen, Fotos, Reparaturberichte und Nachweise über Ausfälle.
Eigene Notizen können die zeitliche Abfolge ergänzen. Halten Sie Beschwerden, Einschränkungen, Kontakte und wichtige Auskünfte möglichst zeitnah fest. Bewahren Sie Nachrichten und Dateien mit ihren ursprünglichen Datumsangaben auf. Für jede spätere Schadensposition sollte erkennbar sein, wann sie erstmals auftrat und wodurch sie belegt wird.
Der Schadenunterlagen-Check unterstützt beim Sortieren. Wenn sich die Entwicklung auf den Beruf ausgewirkt hat, sind zusätzlich Dienstpläne, Abrechnungen und Nachweise zum Verdienstentgang wichtig. Diese Position wird in der Übersicht zum Berufsschaden gesondert eingeordnet.